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DAS STEINZEITHAUS


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Entstehung des Steinzeithauses

Die 200 Mitglieder des Fördervereins stellen sich die Aufgabe, die 1934 entdeckte Moorsiedlung aus der Jungsteinzeit in Pestenacker zu rekonstruieren.

Als Grundlage dienten die Ergebnisse der Forschungsgrabung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege aus den Jahren 1988-1993.

Im Jahr 1999 entstand somit das erste Steinzeithaus.

Die Geschichte des Steinzeitdorfes

Die Szenerie erinnert an ein kleines, doch sehr bekanntes Dorf, stroh- oder reisiggedeckte Hütten, unter deren abblätterndem Verputz das Fachwerk hervorlugt; ein roher Bohlenweg als Dorfstraße, über und über mit Schmutz und Abfall bedeckt. Ein windschiefer Dorfzaun umfriedet die Idylle. So etwa sah es vor rund 5500 Jahren bei Pestenacker aus (Abb. 01).

Ein Blick in die Häuser vermittelt Behaglichkeit wie aus Urgroßvaters Zeiten. Über dem offenen Herdfeuer wird gekocht, das Zicklein räkelt sich auf dem Stroh gebettet im Stall, den von der Küche nur eine Bretterwand trennt. Und wäre da nicht der überdimensionierte Brotbackofen im feuergefährdeten Haus, so wäre der Vergleich mit dem kriegerischen gallischen Dorf nicht schlecht gewählt.

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